Gründerinterview Thomas

Veröffentlicht am

Hallo Thomas, wir möchten heute ein kleines Porträt von dir bei DIKE machen. Möchtest du dich einmal kurz vorstellen?

Mein Name ist Thomas Gnirs, ich bin einer der Gründer und kaufmännischer Geschäftsführer von DIKE. Ich bin Diplom-Kaufmann und habe in einem Bereich, der heute zum Themengebiet Digitalisierung zählt, promoviert. Seitdem habe ich mich vor allem in meiner früheren Tätigkeit als Unternehmensberater mit zahlreichen Projekten rund um das Thema Digitalisierung beschäftigt.

Dann war der Weg zu DIKE gar nicht weit?

Das stimmt. Ich habe mir vor ca.  zwei Jahren die Frage gestellt, warum Nachbarschaften heutzutage nicht besser miteinander vernetzt sind. Meine Erkenntnis dabei war: Die digitale Vernetzung hat in allen anderen denkbaren Bereichen unseres Alltags schon seit Langem Einzug gehalten. Aber vor unserer eigenen Haustür in unserem persönlichen Umfeld ist sie, gerade wenn es um das Thema Sicherheit geht, meist noch unzureichend.

Und daraus entstand die Idee zu DIKE?

Genau! Vor allem in den letzten beiden Jahren gab es eine große Anzahl an Vorfällen wie zum Beispiel in der Kölner Silvesternacht, die Besorgnis erregt haben. Aber auch im Kleinen direkt vor der Haustür in der eigenen Wohngegend finden häufig Vorfälle statt, von denen man selbst überhaupt nichts mitbekommt. Ich persönlich habe zum Beispiel davon erfahren, dass bei mir in der Nähe eingebrochen wurde, allerdings erst drei Tage später. Ich habe mitbekommen, dass mehrere Autos aufgebrochen wurden, aber erst durch Zufall zwei Wochen später. Diese Informationen hätte ich damals gerne in Echtzeit bekommen und genau das ist es, was wir mit DIKE ermöglichen.

Also ist DIKE praktisch zusätzlicher Schutz durch Information?

Ja, das stimmt. Eine passende Analogie, wie man sich das vorstellen kann, ist, dass DIKE eine Art digitaler Anschnallgurt ist. Im Auto steigt jeder von uns einfach ein und verlässt sich darauf, dass sich all die Assistenzsysteme gegenseitig ergänzen und die Autofahrt sicherer machen. Genau so soll DIKE zum „digitalen Anschnallgurt“ werden – nicht mehr und nicht weniger.

Kannst du noch mal kurz zusammenfassen, was DIKE besonders macht?

Der Mehrwert liegt darin, dass wir eine Plattform bieten, die es so in Deutschland noch nicht gibt und die für jeden – so unser Claim – das Leben ein bisschen sicherer macht und zwar von der ersten Sekunde an, sobald er die DIKE-App nutzt.

Unser System könnte in Zukunft durchaus sogar von der Polizei eingesetzt und direkt mit Informationen gespeist werden und damit einen enormen Mehrwert für die Sicherheitslage in Deutschland liefern.

Information bedeutet Sicherheit! Mit der richtigen Information zur richtigen Zeit weiß ich, wo ich besser nicht langgehen sollte, wie ich mich zu verhalten und wen ich zu informieren habe. Information ist das zentrale Element für erfolgreiche Kriminalprävention.

Wie sehen die nächsten Schritte in den kommenden Wochen aus?

Wir arbeiten daran, zeitnah die iOS-Version der DIKE-App auf den Markt zu bringen. Darüber hinaus arbeiten wir daran, bundesweit die Vernetzung auszubauen. Und letztlich wir arbeiten natürlich auch daran, Kooperationspartner mit ins Boot zu holen. Dazu stehen in nächster Zeit wichtige Termine an unter anderem mit großen Versicherungen aber auch anderen Unternehmen, die Interesse daran bekundet haben, mit DIKE eine Kooperation einzugehen.